Zusammenfassung

 Durch die unglaublichen Aktionen der Nazikommunisten ist meine Autobiografie zwangsläufig zu einem Agententhriller geworden. (James Bond war Phantasie, dies hier ist die Realität.) Der rote Faden der Handlung ist die Blutspur, welche die sich durch die Geschichte hindurch mordenden Genossen des SSD/MfS/STASI und KGB hinterließen.
Man findet auch einige meiner Erfindungen in diesem Buch, die durch die Verfolgungen alle  ungenutzt geblieben sind.

Geboren als die größenwahnsinnigen Nazis im Dezember 1941 auch noch Amerika den Krieg erklärten, waren meine Zukunftsaussichten etwas eingetrübt. So ist auch meine erste Lebenserinnerung. Die Erwachsenen hatten Todesangst als alles in und rund um Berlin in Scherben fiel. „Die Russen kommen“ flog von Mund zu Mund und ließ alle erstarren. Wir (meine Mutter mit 3 kleinen Kindern) flohen vor den Russen. Es war unser „Lange Marsch“1 und voller Abenteuer...

Als wir endlich in Erfurt bei den Amerikanern anlangten hieß es wieder: „Die Russen kommen“. Es gab kein Entkommen mehr. So sah also das Ende aus. Statt etwas zu Essen bekamen wir Kinder von nun an nur noch Propaganda (a la: keiner soll hungern ohne zu frieren) von unserem Vater verabreicht. Er machte einfach das was er immer tat: Lügenpropaganda, zuerst für Göbbels beim  Reichspropagandaministerium  - jetzt für die Kommunisten; zuerst jagte er als Nazi Kommunisten – jetzt jagte er untergetauchte Nazis für die Kommunisten. Ich sah wie er sie in unsere Wohnung lockte und hinter der Tür eine Horde Rotarmisten mit Maschinenpistolen lauerten... Ich hasste ihn mehr als die Russen selbst, die uns dafür großzügig eine Wohnung gegeben hatten.

Die plötzliche und geheime Mutation meines Vaters unter der weisen Obhut des KGB von einem dem Führer treuen Nazi- Propagandisten zu einem „wahren und führenden Kommunisten der ersten Stunde“ war eines der Staatsgeheimnisse der inzwischen untergegangenen „DDR“, für das viele Menschen von den absolut „nazifreien“ Kommunisten ermordet wurden. Das erste Opfer war meine Mutter, weil sie sich weigerte dafür eine Schweigeverpflichtung zu unterschreiben. „Mit mir nicht Genossen“, sagte sie, was auch zu meinem Lebensmotto wurde. Nur unter diesem Gesichtspunkt, der Paranoia der Kommunisten, sind die unglaublichen Geschehnisse zu verstehen, die mein ganzes Leben bestimmen. Als nichtwissender Träger eines großen Staatsgeheimnisses wurde ich mein Leben lang einer Sonderbehandlung unterzogen. Man versuchte alles mich in einem unsichtbaren Käfig zu halten – ich versuchte ständig auszubrechen, wobei es zu dramatischen Szenen kam. Ich durfte nie mit Nachbarn spielen, reden oder einen Freund haben. Kontakte zu Menschen wurden mir unmöglich gemacht. Als verhungern-lassen und verkaufen nicht klappte, wurde ich von nun an von Erznazis streng sozialistisch erzogen. Ich hatte ständig Hunger und immer Schwielen an den Händen. Mein Vater wusste, dass man so auch mit den aufsässigsten Zwangsarbeitern fertig geworden war. Jetzt hatte er als gefürchteter SED-Parteisekretär (ein Brief erhellt seinen Charakter) von Blankendfelde die absolute Macht. Das Volk hasste ihn, wofür ich regelmäßig Klassenkeile bekam. Ich musste die roten Fahnen raushängen. Als Experte für "Menschenführung" gelang es ihm, mich zu zwingen alles „freiwillig“ zu tun. Nach einem speziellen Internat des SSD, Armeezeit und befohlenem Physik-Studium auf einer Uni des SSD in Dresden, sollte ich „Kundschafter“ werden... Meine Weigerung verzeihten mir die Bolschewisten nie. Ich war mein Leben lang in den blutigen Klauen des von allen so gefürchteten SSD. Die Genossen betrachteten mich als ihr Eigentum - auch meine Erfindungen, die sie mich selbst nicht verwerten ließen, aber selber gerne in der freien Welt unter anderen Namen zu Geld machten...

Als ich mittels einer Fernsehsendung über eine meiner Erfindungen versuchte, die unsichtbare Mauer um mich herum zu durchbrechen, folgten Kündigung bei der Akademie der Wissenschaften, Repressalien und Knast, in dem seltsame Dinge passierten...
Am Ende gründlicher Ermittlungen glaubten paranoide SSD-ler ich könnte eine Erfindung gemacht haben, die das militärische Gleichgewicht verschieben könnte. So wie falsche Geheimdienstmeldungen Kriege ausgelöst haben, löste diese „Erkenntnis“ eine Welle von Morden aus, die ihren Höhepunkt in einem Blutbad auf dem Oktoberfest 1980 in München fand, was die Kommunisten heute noch als Massnahme zur "Sicherung des Weltfriedens" ansehen. Es war die Zeit, als „fliegende Untertassen“ in den kranken Köpfen einiger Stasioffiziere herumflogen. Genauso wie die Nazis klammerten sie sich – den kommenden Untergang vor Augen – an Wunderwaffen wie der Ertrinkende an einen Strohhalm. Der KGB eröffnete sogar ein offizielles Programm. So mordeten sich die Genossen Friedenskämpfer den Weg zu meinen vermeintlichen Erfindungsunterlagen einer solchen frei...

Bevor ich allerdings 1978 an den Klassenfeind verkauft wurde, nahm man mir noch meine Familie nebst meinem Besitz.

Endlich in Freiheit wollte ich nun erstmals meine jahrzehntelange Arbeit verkaufen. Der Weg zu einer goldenen Zukunft lag vor mir. Immer mehr Betriebe begannen mit Produktionsvorbereitungen meiner Erfindungen. Bald würde ich Millionär sein und meine Familie frei kaufen können...

Der verschlagene und von allen politischen Gefangenen gefürchtete Hauptmann Wagner aber sorgte dafür, dass ich auch im Westen unter die „Räder des Staates“ kam. Unter den vielen an vorderster Front kämpfenden Genossen waren solche roten Terroristen wie Wolfgang Grams u.a. , die sich alle um „ihren Einstein“ – wie sie zu sagen pflegten – innigst kümmerten. Horden kommunistischer Spione und Terroristen folgten mir auf dem Fuße. Alle Anschläge misslangen – trotz gründlichster Vorbereitungen und subtilster Planungen. Dan erwischten sie mich doch mit der Methode der „Zersetzung“. Als eines der größten Meisterwerke des SSD erscheint in stiller, aber glänzender Pracht höchster sozialistischer Errungenschaften ein Ermittlungsverfahren gegen mich wegen Spionageverdachts für selbige Terrororganisation, das von der Justiz der BRD im Auftrage des SSD durchführt wurde, damit mir alle Türen zu sämtlichen Betrieben für den Rest meines Lebens verschlossen blieben. Alle Betriebe, die schon an meinen Erfindungen arbeiteten, ließen alles fallen. Eine schon laufende Serienproduktion wurde wieder eingestellt. Dafür gründete der SSD die W&W Pumpen AG mit meinem Namen, verdiente dabei Millionen und hoffte auf meine weitere Mithilfe, wofür sie „großzügigerweise“ mir auch eine Million abgeben würden...
Die Gründung einer eigenen Firma wurde sabotiert. Wieder versuchte ich den Kommunisten zu entrinnen, als sie durch den Fall der Mauer auch den Westen überschwemmten und zersetzten, indem ich ins Exil in die USA ging. Sie folgten mir aber auch dorthin und das Morden ging weiter. Das Entstehen einer neuen Firma mit meinen Erfindungen verhinderten sie durch Ermordung meines Partners und Unternehmers Bert Herman. Heute sagen sie: “Wir müssen uns doch um „unseren Einstein“ kümmern",  was im Klartext „zersetzen“ heißt.



1 Mao Tse- Tung sprach auch vom „Langen Marsch“